Stefanie Werthmann
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Lebens- und Sozialberaterin - Friedensarbeiterin

 

Hier gebe ich Ihnen ein paar Beispiele für Bedürfnisse:

Bedürfnisse sind:

  1. Allgemein
  2. Abstrakt
  3. ohne konkreten Bezug
  • eine Person oder
  • ein bestimmtes Verhalten

Auf die Bedürfnisse anderer kann ich eingehen, mit folgenden Fragen:

  • weil du brauchst ...?
  • weil dir wichtig ist ...?
  • weil du gerne hättest, dass ...?
  • weil dir am Herzen liegt, dass ...?

Ich kann meine Bedürfnisse formulieren:

  • weil ich brauche ...
  • weil mir wichtig ist, ...
  • weil ich gerne hätte, dass ...
  • weil mir sehr daran liegt, dass ...

Körperliche Bedürfnisse wären z.B.:

Luft, Wasser, Nahrung, Bewegung, Schutz, Ruhe, Entspannung, Gesundheit, Berührung

Bedürfnisse im Bezug auf mich selbst, wären z.B. :

Autonomie, Authentizität, Kreativität, Sinn, Selbstwert

Bedürfnisse in Bezug auf andere Personen wären z.B.:

Akzeptanz, Wertschätzung, Nähe, Rücksichtnahme, Empathie, emotionale Sicherheit, Liebe, Geborgenheit, Respekt, Unterstützung, Vertrauen, Verständnis, Zugehörigkeit, Ehrlichkeit

Bedürfnisse im Zusammenhang mit dem Leben wären z.B.:

Die Entstehung des Lebens und die Erfüllung von Träumen zu feiern, Lachen, Leichtigkeit, Verlust feierlich begehen sei es von geliebten Menschen oder Träumen, Schönheit, Harmonie, Frieden, Struktur/Ordnung

Auf der Ebene der Bedürfnisse kann kein Streit entstehen. Streit entsteht auf der Ebene von Strategien. Das heißt, wenn wir Bedürfnisse auf eine bestimmte Art und Weise erfüllt sehen wollen. Z.B. Ich bin müde (Gefühl) und brauche Erholung (Bedürfnis), ich werde jetzt ins Bett gehen, bitte stör´ mich jetzt nicht (Strategie). Im Gegensatz dazu: Ich bin müde (Gefühl) und ich werde jetzt ins Bett gehen, bitte stör´ mich jetzt nicht (Strategie).

So ist es extrem hilfreich, wenn wir unsere Bedürfnisse, unsere Anliegen aussprechen - damit sie unser Gegenüber hören kann und dementsprechend auf sie eingehen kann.

 
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