Stefanie Werthmann
/

Lebens- und Sozialberaterin - Friedensarbeiterin

 

Gewaltfreie Kommunikation oder Achtsame Kommunikation

Gewaltfreie Kommunikation ist eine Methode die von Marshall Rosenberg begründet wurde. Sie dient der Gesprächsführung und Konfliktlösung. Ich nenne sie lieber "Achtsame Kommunikation" oder "Einfühlsame Kommunikation".

Diese Art zu Sprechen und zu Denken, meint ein wohlwollendes, offenes, authentisches Sprechen miteinander - wobei auf die eigenen Gefühle und Bedürfnisse geachtet wird, nicht auf das, was der andere "falsch" gemacht hat. Oft verletzen und beleidigen wir ungewollt unsere GesprächspartnerInnen, auch wenn wir nicht eindeutig gewaltsame Worte verwenden. Das kann dann Rückzug oder Widerstand auslösen, bei uns selbst oder bei unserem Gegenüber,  oft bemerken wir dann eine Kälte, ein Desinteresse, ein Schweigen. Manchmal verstehen wir gar nicht, wie es dazu kam - wir tappen etwas im Dunkeln.

Das Kommunikationsmodell unterstützt Menschen, mit sich selbst und mit anderen in Verbindung zu treten. Der Schlüssel dazu ist das Einfühlungsvermögen oder die "Empathie". Wenn wir wirklich empathisch sind, also mitfühlen, und einfühlend hören wollen, was der andere sagt, ist es wesentlich, dass wir unsere eigenen Gedanken und Beurteilungen außer Acht lassen, dass wir unvoreingenommen sind.
Wenn das gelingt - können wir einander verstehen und somit die jeweilige Situation besser annehmen, dabei möchte ich dich/euch unterstützen.

Ich bin der Meinung, dass hinter unserem Denken, Fühlen und Handeln erfüllte oder unerfüllte Bedürfnisse stehen. Darum ist es wesentlich, diese zu erkennen und sich mit ihnen zu verbinden. Dann werden Handlungen verständlich und damit auch veränderbar.

Zum Schluss findet eine Verbindung von Mensch zu Mensch auf der "Herzensebene" statt. Die Lösung, konkrete Handlungsebene ist dann nicht mehr so wichtig.



Die "Gewaltfreie Kommunikation" hilft dir folgende Fähigkeiten zu vertiefen:

* deine Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen

* deine Anliegen so auszudürcken, dass dein Gegenüber sie wirklich verstehen kann und als Folge darauf produktiv/einfühlsam reagieren wird

* du lernst dich selbst besser kennen, was dir wichtig ist bwz. warum es dir wichtig ist

* du kannst immer mehr hinter verletzende Aussagen blicken, was für eine wertvolle Botschaft versteckt sich dahinter, immer leichter kannst du sie entschlüsseln - was will dir dein Gegenüber eigentlich wirklich sagen.


Es gibt verschiedene Möglichkeiten für das Einüben dieser Haltung. Erlerne zuerst die Grundstruktur und ihre Feinheiten. Danach kannst du immer mehr versuchen, diese in dein Leben zu integrieren, quasi als innere Haltung.

Zu Beginn empfehle ich dir eine Einführung oder Innere-Haltungs-Gruppe zu besuchen. Oder lese, höre, sehe und experiementiere mit meinen Vorschlägen unter Experimente für Zuhause.


Im Herbst 2020 beginne ich die NARM Fortbildung. Nachdem ich mich schon ausführlich mit der Polyvagaltheorie beschäftigt habe. Zieht es mich immer mehr in die Arbeit rund um Beziehungstraumata.


 


 
E-Mail
Anruf
Karte
Infos